Artikel > Marathon leicht gemacht - Optimale Ernährung - Der gefürchtete Hungerast (Teil 4)




Bike-Redakteur und Marathonmann


Christoph Listmann


Der gefürchtete Hungerast

Bike2b-Redaktion am 12.04.2005 - 12:01 Uhr
Beim Hungerast handelt es sich um einen unerwünschten Leistungseinbruch aufgrund von energetischer Unterversorgung beziehungsweise Unterzuckerung, der schon viele Biker zum Rennabbruch gezwungen hat. Das bekannteste Beispiel hierfür gab Jan Ullrich bei der Tour de France 1998 ab.

Fatale Unterversorgung
"Meinen brutalsten 'Ast' hatte ich als junger Fahrer", beschreibt Christoph Listmann. "Da wurde aus der angekündigten lockeren 90km-Runde eine 165km-Runde. Und ich hatte nur einen Apfel dabei, weil mir vorher gesagt wurde „Nichts unterwegs essen, du musst abnehmen! Das funktioniert aber nicht, wenn der Körper noch nicht auf Fettstoffwechsel umstellen kann - weiß ich heute! Da habe ich am Ende das Rennrad geschoben, um mich herum Sterne gesehen und auch in der folgenden Nacht völlig erschöpft und fiebrig geschlafen", erinnert sich der Radsport-Redakteur an seinen schlimmsten Hungerast.

Tipps vom Profi
Einem Hungerast beugt man am effektivsten durch einen guten Trainingszustand vor. Je besser man trainiert ist, desto besser kann der Körper die Energie aus Fetten nutzen - und davon hat jeder Mensch genug! Nicht hungrig ins Training gehen, immer einen Riegel oder ein paar Euro für den Bäcker dabei haben. Eine Unterzuckerung kommt schneller, als man denkt, besonders wenn man vom Büro direkt auf's Rad steigt.

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